#108 Alltag der Figuren in Büchern
Shownotes
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genannte Bücher
- REM (Sebastian Fitzek und Annika Strauss)
- No Way Home (T.C. Boyle, Übers. Dirk van Gunsteren)
- Die Verwandlung (Franz Kafka)
- Im Château: Der sechzehnte Fall für Bruno, Chef de police (Martin Walker, Übers. Michael Windgassen)
- Wir Freitagsmänner: Wer wird denn gleich alt werden? (Hans-Gerd Raeth)
- Was von uns bleibt (Nicholas Sparks, M. Night Shyamalan; Übers. Astrid Finke)
- Ein Sommer in Niendorf (Heinz Strunk)
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Transkript anzeigen
00:00:00: Schreibt Zeug!
00:00:01: Der Podcast für alle, die schreiben.
00:00:04: Oder auch nicht?
00:00:05: Von Diana Helebrandt und Wolfgang Tische.
00:00:08: Ich begrüße ganz herzlich meine Mit-Podcasterin Diana Hellebrandt.
00:00:12: Hallo Diana
00:00:13: Hallo lieber Wolfgang.
00:00:15: Und schon sind wir wieder hier
00:00:17: Diesmal mitten rein In die aktuelle Podcastfolge.
00:00:21: wie immer Alle vierzehn Tage Sonntag Null Uhr Sind Wir Für Euch Da Die Ihr Schreibt oder Auch Nicht zu Themen rund umschreiben, rund um Bücher.
00:00:31: Rund um die Buchbranche.
00:00:33: Runde um all das was irgendwie mit Wörtern und Buchstaben zu tun hat.
00:00:38: Wolfgang ich bin immer so froh dass du diesen Einstieg machst.
00:00:42: Ich brauche einfach immer ein bisschen länger und du bringest es immer so herrlich auf den Punkt.
00:00:46: man kann sich darauf verlassen dass du das richtig sagst und das ist einfach schön!
00:00:49: Ja man kommt sich mal ein bisschen merkwürdig vor wenn man das immer so wiederholt.
00:00:53: aber zum einen Eine wichtige Sache.
00:00:56: Wiederholungen, schaffen eine gewisse Atmosphäre und auf der anderen Seite das sagen wir auch immer wieder.
00:01:04: Auch das wiederholen wir immer wieder.
00:01:05: aber es kommen immer Leute neu dazu, neu rein und insofern seid alle willkommen ihr die ihr von Anfang an mit dabei seid.
00:01:14: Ihr die ihr neun mit dabei seit einiger Zeit mit dabei seite egal wie woher oder sonstwie schön dass ihr da seid und uns zuhört
00:01:23: Ja und immer wenn ich hier mit dir sitze, Wolfgang.
00:01:25: Ich meine wir sitzen jetzt ja leider nicht zusammen aber wenn ich dich hier sehe Und wie er auch so ein bisschen die Feedbacks aufmachen Dann wird mein Herz so warm!
00:01:33: Ich sag das nicht nur so ist es so schön.
00:01:35: Es kommt immer mehr von euch Immer mehr Rückmeldung Auch über Spotify Da muss ich gleich noch was dazu sagen Und auch über unsere Webseite www.schreibzeug-podcaste Und ich habe wirklich das Gefühl Wir kommen uns alle immer ein Stückchen näher Und es ist wirklich eine tolle Tolle Community da draußen.
00:01:52: Und vielen, vielen Dank, dass ihr alle da seid und uns so lobt.
00:01:56: Und uns so wohlgesonnen seid.
00:01:57: Das ist wirklich ganz, ganz toll!
00:01:59: So Danke dafür!
00:02:00: Denn wir machen das ja für euch?
00:02:02: Das ist ganz klar in dem Sinne.
00:02:04: Wir bräuchten es nicht obwohl ich auch immer sehr viel lernen
00:02:09: sehe dich so gern Wolfgang
00:02:11: selbst bei dem Thema Ja aber auch eben natürlich.
00:02:14: Aber wie gesagt man lernt ja auch selber indem man sich nochmal mit einem thema beschäftigt indem man Vorher ein bisschen schaut in Büchern und Texten oder im Netz, was da sonst so gibt.
00:02:24: Also insofern lernen auch wir dazu und haben auch wir was davon!
00:02:28: Ja, auf jeden Fall.
00:02:29: Für mich ist das schon so ein feststehender Begriff der Podcast mit Wolfgang aufnehmen.
00:02:35: Das ist schon sowas was in meinem Kalender so aufleuchtet und ich freue mich immer drauf.
00:02:39: Manchmal ist es auch ein bisschen Stress.
00:02:41: Wir müssen uns ja in unseren Arbeitsalltag unterbringen aber Ich freu mich immer darauf.
00:02:45: Und dann sehen wir uns und sprechen und Es ist einfach so als würde ich mit einem sehr guten Freund beim Kaffee sitzen und über die Dinge des Schreibens plaudern und Daran habe ich mich sehr gewöhnt.
00:02:55: Es ist unser Alltag geworden
00:02:58: Bevor wir plumpen, überleiten zu unserem heutigen
00:03:02: Thema.
00:03:03: Ich möchte nämlich noch vorher auf jeden Fall ich bin hier gerade auf Spotify und sehe zum Beispiel eine Rückmeldung von Henning und zwar auf unsere letzte Folge Selbstständigkeit für Autoren.
00:03:14: und es fängt schon gut an halte ich fest Hallo Lieblings-Podcaster Hallo, Henning.
00:03:20: Da hast du mich schon gehabt!
00:03:22: Er schreibt Danke für diese tolle Folge.
00:03:24: ich bin vor etwa einem Jahr den Schritt gegangen und habe nur noch einen Teilzeitjob.
00:03:29: dadurch konnte ich mein ersten Kurzgeschicht nur zwei Romane an denen natürlich schon viel länger gearbeitet haben als Self-Publisher veröffentlichen.
00:03:36: also dank der vielen Tipps aus euren folgen danke dafür und macht weiter so.
00:03:41: das ist genau das was wir wollen.
00:03:43: wie großartig ist das Henning dass du diesen Schritt gegangen bist und dass wir dich ein bisschen unterstützen konnten.
00:03:49: Mir fällt aber auch ein zu diesem Thema Selbstständigkeit, Diana hattest du die ja auch immer die sogenannten Shownote schreibt also die ganzen Links-und Hinweise was wir so besprechen und vor allen Dingen Bücher die meistens ich dann irgendwie noch nenne.
00:04:02: Und ich weiß du hast mir geschrieben diesmal relativ kurz weil Ich habe kein einziges Buch bei diesem Thema erwähnt Stimmt!
00:04:09: Was mich aber wiederum ein bisschen vor Augen führt das sozusagen dazu Nicht wirklich Literatur gibt so Selbstständigkeit als Autorin, als Autur.
00:04:19: Klar es gibt so Ratgeber und Selbstständigkeit an sich aber es gibt ja doch ein paar Specials ein paar Dinge die man da hat sei jetzt in Sachen was weiß Versicherung und all diese Dinge und Frau gewohnt Künstlersozialkasse, die ja dann schon sehr speziell und spezifisch sind.
00:04:39: Also heißt da gibt's offensichtlich jetzt keinen umfassenden Ratgeber oder kein Buch?
00:04:44: Guck mal!
00:04:44: Ist noch im Markt.
00:04:45: Ja, so haben wir vielleicht schreien... Vielleicht wäre es einfach zu ernüchternd.
00:04:50: Ich weiß das nicht.
00:04:50: Traut sich keiner dran.
00:04:52: Keine Ahnung.
00:04:52: An der Seite wird fürchtig, dass dann irgendjemand sich wieder hinsetzt und mit einer Kaide was zusammenstöppelt, was hinten und vorne nicht stimmt
00:04:59: Genau, das wollen wir ja nicht.
00:05:00: Aber es gibt auch tatsächlich noch eine Frage speziell an dich, lieber Wolfgang, man ist nicht bereit?
00:05:05: Und zwar vom Stefan!
00:05:07: Der Stefan hat geschrieben, welches Buch von Stephen King hat Wolfgang gemeint, dass was er nicht fertig lesen will weil es vorhersehbar sei?
00:05:16: Ach so,
00:05:17: äh... Guck mal ich weiß du das noch.
00:05:19: Du hast wohl gesagt ...
00:05:20: Es war das letzte, guck mal ich weiss nicht mal den.
00:05:23: oder vielleicht warst du schon im Mittelmeer das vorletzte aber ich weiß gar nicht Titel.
00:05:29: Ich habe dazu nämlich auch was im Literaturcafé im Vorfeld gemacht, dass er da auch sagte, er muss zum ersten Mal Plotten, kein Zurück ist der Titel.
00:05:39: Kein
00:05:39: Zurück!
00:05:40: Das
00:05:40: war das Buch was ich nicht zu Ende gelesen habe?
00:05:42: Weil ich gesagt hab es war für mich ein bisschen vorhersehbar aber ich weiß ja gar nicht ob's...das war weil ich es ja nicht zu ende gelesen hab ob so ausgang ist wie ich dachte.
00:05:51: Aber da hat Steven King ja zum ersten mal und sagt es gibt einen Beitrag kann man wieder verlinken in den Show notes
00:05:56: Ein
00:05:57: Video von ihm wo er sagt er hat zum ersten Mal tatsächlich geplottet weil es eben eine Ja zwar nicht klassische Krimi-Sache ist, aber sich so ein bisschen dran orientiert.
00:06:08: Wer war es?
00:06:10: Und deswegen musste er plotten und da kam er gar nicht so gut mit zurecht wie in diesem Video sagt.
00:06:16: Ja ich dachte für mich so ja man merkt's ein bisschen.
00:06:21: Also
00:06:21: sofern ja.
00:06:21: vielen Dank Stefan.
00:06:22: wenn du ja wobei es schwierig ist.
00:06:24: Ich könnte meine Vermutung äußern, aber das mache ich dann vielleicht im einzelnen Dialo.
00:06:29: Das machst du dann in der Direktnachricht sozusagen!
00:06:32: Dann haben wir noch eine Rückmeldung von Office Willem Clay und zwar zum Thema Klischeesgerotypen und Phrasen beim Schreiben.
00:06:40: Spannendes Thema – ich arbeite selbst im Literaturbetrieb und sehe seit Jahren wie reaktionär und ängstlich die Branche geworden ist.
00:06:47: Von neuen Autorin und Kreativität und Alleinstellung, gefordert gleichzeitig füllen Buchhandlungen ihre Flächen fast nur noch mit.
00:06:54: woher sie bara?
00:06:55: Klischee-Literatur.
00:06:57: Hat er reaktionär geschrieben oder was?
00:06:59: Ich glaube
00:07:00: schon.
00:07:00: Warte, warte ... Nee vielleicht habe ich das falsch gelesen.
00:07:03: Sei mal da hingestellt!
00:07:04: Reaktionäer.
00:07:05: Jaa!
00:07:06: Das haben wir ja auch diskutiert.
00:07:08: Es ist halt schon ein Punkt, dass manchmal auch das Erwartbare erstaunlich gut funktioniert.
00:07:14: Ich bin ja auch aktuell wie so'n bisschen im Buchhandel unterwegs und man stellt eben durchaus fest Ja, das Erwartbare funktioniert dann doch manchmal erstaundlich und erschreckengut.
00:07:26: nicht alle Leute wollen sich auf Neues einlassen, wollen sich mit neuem beschäftigen... ...das liest man in Rezensionen immer wieder,... Da gar nicht reingefunden war.
00:07:36: Das ist schwierig.
00:07:38: Manchmal anstrengend auch ein bisschen, ne?
00:07:40: Aber es lohnt sich durchaus!
00:07:42: Also selbst Fizek, Rem und seinen Horror-Exkurs zusammen mit Annika Strauss... Ja da haben auch viele gesagt, das ist aber kein Fizik, ist ganz was anderes also klar die Qualität ist die eine Seite aber auch inhaltlich ist das ungewohnt ja.
00:07:59: Und dann, wenn wir jetzt auf unsere eigene Webseite schauen eine lange Rückmeldung von der Agilika auch zum Thema Selbstständigkeit.
00:08:06: Das könnt ihr euch in Ruhe durchlesen sonst wird das hier zu viel Zeit nehmen.
00:08:09: aber sie hat noch ein kleines Anäckdurchchen geschrieben.
00:08:12: zum letzten Buchmessen-Mitschnitt als Wolfgang Androte die Aufnahme kurzzeitig herunterzuregeln hatte mein Podcastprogramm exakt davor einige Sekunden gestreikt.
00:08:20: ich muss die Stelle ein zweites Mal hören um auszuschließen dass Wolfgang tatsächlich die Aufnahmesabotiert hat.
00:08:27: Also ich dachte, du hast den Strom abgedreht.
00:08:29: Genau so eine einstündige Folge und nach einer halben Stunde ist nichts mehr zu hören?
00:08:33: So schlimm ist er dann doch nicht Angelika!
00:08:36: Das würden wir ihm nicht durchgehen lassen.
00:08:39: Ja also es gibt noch mehr können wir nicht alles vorlesen aber das ist einfach toll dass ihr uns hier immer mehr Feedback geht mit uns in Austausch geht.
00:08:46: Wir nehmen da wirklich auch die Themen auf die ihr da reinschreibt Und es macht große Freude.
00:08:50: vielen Dank dafür.
00:08:51: Sympathisch authentisch und ungeschminkt schreibt hier Svenja.
00:08:56: Und da frage ich mich, woher weiß sie, dass wir gar nicht geschminkt sind.
00:08:59: Aber gut!
00:08:59: Dass du nicht geschmeckst, Wolfgang?
00:09:01: Ich vielleicht schon ein bisschen...
00:09:03: Wir sind und bleiben auch ein Audio-Podcast, wenn man nicht live ist um einen uns dort sehen kann hin und wieder aber ansonsten bleiben wir zu hören.
00:09:12: Ihr müsst euch einfach vorstellen wie wir aussehen Oder vielleicht wollt ihr euch das manchmal auch gar nicht vorstellen.
00:09:19: So, jetzt aber genug Wolfgang!
00:09:20: Wir sitzen hier ja sozusagen... Du hast es schon angesprochen.
00:09:24: Auch dieser Podcast gehört inzwischen zu unserem
00:09:27: Alltag
00:09:28: und das ist das heutige Thema.
00:09:30: Wir
00:09:30: wollen über den Alltag von Figuren sprechen denn das ist ja auch etwas was irgendwie zum Leben dazu gehört.
00:09:39: und wenn man in einem Roman über eine Figur schreibt dann schreibt man ja über das Leben dieser Figur Aber dazu gehört auch ein Alltag.
00:09:49: Ich weiß nicht, wie es dir geht in deinen Schreibkursen, Wolfgang, aber bei mir ist das oft, dass die Leute von einem Highlight einer Action zur nächsten springen und ganz vergessen, dass man dazwischen einen Alltag zeigt, wie lebt sie?
00:10:02: Was macht die überhaupt?
00:10:03: Damit man da reinfinden kann in diese ganze Welt, die Figuren kennenlernen können ... Und diesen Alltag sollte man auf keinen Fall einfach weglassen!
00:10:11: Der gehört in den Büchern unbedingt dazu.
00:10:14: Beziehungsweise stelle ich das beim Lesen häufig fest, dass man manchmal bei gewissen Büchern gar nicht so weiß was machen die eigentlich?
00:10:23: Was arbeiten sie eigentlich?
00:10:24: womit verdient ihr Geld.
00:10:26: Ja weil man so drauf konzentriert ist auf das was gerade hier die große Spannung ist die Bedrohung oder sonst wie sei es jetzt im Liebesroman irgendwie das ganze zu schildern aber dabei vollkommen zu vergessen, dass es nicht nur die Dates gibt, sagen wir mal.
00:10:43: Die man beschreibt und das aufeinandertreffen dieser Figuren sondern dass es irgendwie auch noch ein bisschen ja wenn ich jetzt sage Füllmaterial wäre schon wieder schwierig.
00:10:53: aber dass es da auch irgendwas geben muss was die Figuren eigentlich machen womit sie ihr Geld verdienen was sie sonst so machen was sie dazwischen machen Das gehört ja auch irgendwie dazu Und das macht ja auch die Figur in gewisser Weise glaubhaft
00:11:08: Ja, und das macht es charakterisiert sie auch.
00:11:10: Also gerade dieses Geldverdiener dahinter steckt ja dann auch wie lebt der?
00:11:15: Wofür gibt er sein Geld aus oder Sie?
00:11:18: was kann sie sich leisten?
00:11:19: Was sind vielleicht Wünsche und Sehnsüchte die sich daraus ergeben?
00:11:22: Geld ist ja ein Warnleben auch für viele so ein Antreiber.
00:11:25: Ja gutes Leben mit viel Geld kann man dabei streiten aber das ist ja schon auch so einen Wunsch.
00:11:31: Und bei den Figuren kann das natürlich genau sein und natürlich im Gegenteil dazu auch Menschen die mit wenig Geld auskommen Die haben einen ganz anderen Alltag.
00:11:39: Und die haben ganz andere, nämlich meistens auch viel weniger Möglichkeiten.
00:11:43: Sie sind meist nicht so gesund ... Hab ich erst wieder gelesen, dass Leute, die natürlich nicht so viel Geld haben, meist nicht gesund sind.
00:11:50: Das spielt eine Rolle für das Leben, den Alltag und die Handlung der Figuren.
00:11:55: Darum ist es wahnsinnig wichtig.
00:11:57: Wir zeigen da ein gewisses soziales Umfeld, wenn du sagst, leben nicht so gesunden?
00:12:02: Ja!
00:12:03: Da fängt es schon an... macht man das Essen in der Mikrowelle warm, kauft man irgendwie ein Tiefkühlprodukt oder geht die Figur auf den Markt und sucht da ganz ausgewählt bei Bio-Händlern etwas aus.
00:12:14: Ja auch das charakterisiert ja schon das Verhalten einer Figur und das ist nicht unwichtig!
00:12:22: Und gerade der Alltag – in dem Sinne kann dazu genutzt werden – die Figuren eben auch in diesen alltäglichen Dingen zu charakterisieren und entsprechend einzuordnen?
00:12:33: Ja, oder welche Routinen gibt es?
00:12:36: Ich lese manchmal in Texten und er zog immer grüne Schuhe an.
00:12:42: Dann liest du das einmal dann hast du schon mal gar nicht das Gefühl dass das wirklich immer so ist.
00:12:46: Dann fragt man sich natürlich aus dem warum ist es so?
00:12:48: was gibt's da für ein Hintergrund?
00:12:50: also das sagt ja wirklich so viel aus und wenn jemand etwas als Routine immer macht dann sollte es im Buch auch öfter vorkommen als einmal damit man diese Routine wahrnimmt dann braucht man auch nicht diesen Satz das immer, sondern erlebt einfach in dem Alltag.
00:13:05: Aha!
00:13:06: Dieser Mensch zieht aus irgendwelchen Gründen immer grüne Schuhe an und wenn ihm die kaputt gehen dann hat er vielleicht ein Problem ist jetzt ein blödes Beispiel aber du weißt was ich meine.
00:13:17: Dinge die sich wiederholen haben ja offensichtlich einen wichtigen Stellenwert im Leben dieser Figur und haben vielleicht auch irgendwelche Auswirkungen.
00:13:25: Also die Routinen, das tägliche letztendlich.
00:13:29: Man ist wirklich ganz bewusst der Alltag bei den meisten von uns nicht bei allen aber doch relativ in dem Sinne routiniert und eingeteilt ist allein schon durch die Arbeit oder andere Dinge die man machen muss oder Kinder oder sonstige Dinge, die einfach da sind.
00:13:45: Die Alltag sind wo auch zeitlich gewisse Dinge erledigt werden müssen und vorwärts vielleicht mal auf Kategorien zu sprengkommen.
00:13:53: Ihr wisst es ich lieb das so ein bisschen noch die Einteilung.
00:13:55: aber es ist finde ich zum Beispiel auch wenn allein die Figur gewisse Orte aufsucht um vielleicht jemanden zu treffen oder irgendwie zu recherchieren.
00:14:06: alleine da ist manchmal nicht gesagt, wie kam die Figur da eigentlich hin?
00:14:12: Da heißt es dann als XY das Café betritt ist Z schon da oder sonstwie.
00:14:18: Aber wie kam man dahin?
00:14:19: Allein auch das macht schon wieder eine Aussage zu Fuß, Salop gependelt, Bahnbus mit dem Auto also auch das sind Dinge und entsprechende Sachen, die auch da schon wieder ein Figur charakterisieren.
00:14:35: Ja oder wie geht er dahin?
00:14:36: langsam schnell schlurfend Da kannst du ja ganz viel auf diesen Weg schon mitgehen, die Stimmung schon mitgeben.
00:14:46: oder diejenige dort ankommt, da kannst du alles reinpacken.
00:14:49: Oder auch die eigene Wohnung.
00:14:51: Die eigene Wohnung sagt ja das kennen wir ja aus dem echten Leben.
00:14:54: Du kommst in eine Wohnung und es sagt so viel über die Person aus wie sie lebt ist es aufgeräumt oder nicht.
00:15:00: Es ist klein, groß, stilvoll eingerichtet.
00:15:04: Das sagt wirklich ganz viel über jemanden aus und natürlich kann das ein Spiegel einer Persönlichkeit oder eines Lebens sein Wie jemand in seinem Alltag lebt Denke auch so grad an den Anfang eines Romans gehört, auch ein Teil des Alltags der Figur die da eine Rolle spielt.
00:15:22: Damit man die mal so ein bisschen kennenlernen kann in ihrem Ist-Zustand, in ihrem
00:15:26: Leben.".
00:15:27: Also wie man das natürlich einflechtet, das hängt natürlich vom einzelnen Text ab.
00:15:32: Natürlich sollte man nicht mit den größten Banalitäten hier kommen.
00:15:36: ich denke auch da gilt
00:15:39: Ja,
00:15:39: wie soll ich sagen?
00:15:40: Das ist so eine Art von Subtext.
00:15:42: Nennen wir es mal so wie bei Dialogen wo wir auch immer sagen ein Dialog sollte nicht einfach nur da sein sondern selbst wenn man sich über Banalitäten aushält liegt darunter vielleicht einen Subtext der Spannung oder der Aggression Und das ist es, weshalb man dann diesen Dialog schreibt und umgekehrt gilt das natürlich für Alltagstinge genauso.
00:16:06: Man sollte da also auch nicht Banalitäten beschreiben die in dem Sinne langweilen oder keine Funktion haben.
00:16:12: aber so wie wir gerade gesagt haben kann die Beschreibung dieser Dinge natürlich mit einem gewissen Subtext verbunden sein der die Figur entsprechen, zum Beispiel sozial einordnet oder auch entsprechend ja wie sie agiert.
00:16:26: Zypeniebel in gewissen Dingen oder auch nicht?
00:16:29: Ja und was ist die häufigste Alltagsszene, die ich in Büchern am Anfang lese?
00:16:36: Aufwachen!
00:16:36: Genau.
00:16:37: Oder in Büchern ist jetzt eigentlich zu weit gegriffen, in Geschichten die ich auch so mitbekomme von meinen Teilnehmern aufwachen und sich einen Kaffee machen.
00:16:44: Ja also die Morgenroutine wie es ja so schön heißt?
00:16:49: Die
00:16:49: Morgenroutine!
00:16:51: Und das ist halt dann ein bisschen langweilig ehrlich gesagt.
00:16:54: Also wir haben über das Thema Aufwachen schon mal gesprochen aber auch dieses macht sich erstmal Kaffees.
00:16:58: Ich habe manchmal das Gefühl dass es sozusagen der Einstieg den Autoren brauchen um ihre Geschichte zu finden weil sie selber sich vielleicht gerade den Kaffee gemacht haben, ich weiß es nicht.
00:17:07: Genau!
00:17:08: Ich meine sogar und jetzt unsere allererste Folge war ja tatsächlich zum Thema Anfänge und da ich das in der Regel immer sage glaube ich man müsst jetzt nachhören könnt ihr machen auf schreibzeugbinnschritt podcast die ist ja alles nochmal da.
00:17:21: aber genau wir haben auch das gesagt deswegen viele Autoren deswegen mit dem Aufwachen und so anfangen weil man so denkt naja das ist so der Beginn einer Geschichte der an irgendeinem tag beginnt es und wie beginnt der Tag?
00:17:33: Na ja man wacht auf entweder schweißgebadet oder ruhig und man schaut aus dem Fenster, das hatten wir auch schon mal.
00:17:40: Und guckt was so los ist und dann geht's mal so und so und So.
00:17:43: ja da haben aber gesagt dass es da vielleicht nicht die beste Art in Alltag da rein zu bringen weil da sind immer wieder bei den Punkt denn ich gerade gesagt habe wo es eher ein bisschen zäh und langweilig wird wenn erstmal wenig passiert
00:17:56: Genau.
00:17:56: Und ich habe ein... Es passt jetzt ganz gut, dass du das sagst weil ich habe mir einen Buch von TC Boy mal hier geschnappt No Way Home.
00:18:03: also geht es ganz viel um Alltag und hab da wirklich mir mal den Anfang angeschaut.
00:18:08: Das mache ich ja gerne ne?
00:18:09: Ich gucke ja gerne meinen Büchern nach wie machen sie die besten?
00:18:11: und wir machen's andere und das fängt tatsächlich auch mit einem Alltag an und zwar mit nem beruflichen Alltag!
00:18:17: Und das lese ich mal ganz kurz vor Als seine Mutter starb hatte er Dienst.
00:18:23: Wie immer war er unausgeschlafen und der lauwarme Latte, den er unterwegs auf dem Korridor in sich hineingeschüttet hatte, schien keine große Wirkung zu entfalten.
00:18:33: Sofern die Sonne schien was der Fall war bemerkte er es kaum – Die Wände waren wo sie sein sollten Und hielten das Gewirr der Decke über ihm.
00:18:42: Der Boden unter seinen Füßen war fest.
00:18:44: Er nahm die gewohnten Geräusche und Gerüche wahr.
00:18:47: Irgendwo schrie jemand, von irgendwo her kam ein Stimmengewürr an die Tür schlossig ohne Menschliches zu tun.
00:18:54: Es war einen Montag vielleicht auch ein Dienstag.
00:18:57: es spielte keine Rolle.
00:18:59: er war vielleicht hungrig oder vielleicht auch nicht.
00:19:01: seine Schuhe waren zu eng.
00:19:03: er hatte vergessen sich die Zähne zu putzen.
00:19:07: Das ist der Einstieg und das ist auch ganz viel Alltag dieser Figur und zwar beruflicher Alltag Und das fand ich ein gutes Beispiel.
00:19:13: Nämlich so kann man auch anfangen,
00:19:15: ja?
00:19:15: Und noch ein bisschen die eingeschlichen und teilweise eingeschlafenen Routinen, dass vergessen von... Ja, gibt es in Selbstverständlichkeiten wie Zähne putzen?
00:19:23: Also andersrum eigentlich.
00:19:25: Das wird nicht als Zähneputzen beschrieben.
00:19:26: Nicht ... und der Kaffee ist nicht irgendein Kaffe.
00:19:29: Fand ich auch toll!
00:19:30: Es ist viel konkreter, es ist eine Latte.
00:19:33: Das ist ja was anderes, ob ich sage es ist ein Kaffee oder ein Latte.
00:19:36: Es ist einfach ein anderes Geschmacksgefühl beim Lesen sozusagen.
00:19:40: und dann dieser Alltag dieser Geräusche das verschwimmt alles so ein bisschen.
00:19:43: er weiß nicht mehr was für einen Tag ist.
00:19:45: also es verschwimmt.
00:19:46: diese Alltag mit der Wahrnehmung dieser Figur fand ich ganz stark
00:19:50: aber er isst schon irgendwie mitten in der Szene läuft schon erst auf dem Weg irgendwo hin.
00:19:54: das heißt dass wird nicht das ganze tatsächlich beschrieben sondern In einer Art von Rückblick oder darüber nachdenken, ist das eingewoben.
00:20:04: Ja.
00:20:05: Und eben auch hier denke ich es deswegen sehr schön ... Man sieht diesen Subtext der hier ausgedrückt werden soll, dass er in dieser Situation ist wo ja... Ist in diesem Alltag drin aber nicht besonders aufmerksam und er ist auch nie mehr allzu wach bei all diesen Dingen dabei!
00:20:23: Ja und das Krasse ist ja Wolfgang als erstes steht da etwas unfassbar Und das geht unter.
00:20:31: Es verschwimmt so in diesem ... Der erste Satz ist, als seine Mutter starb hatte er Dienst.
00:20:37: Also der Konflikt ist schon da.
00:20:39: Das spielt natürlich eine Rolle und das verschwimmt aber in diesem Alltag.
00:20:44: Da merkt man, man hat sofort bestimmten Typen vor Augen.
00:20:46: Ist charakterisiert diese Figuren.
00:20:50: Man weiß schon, dass der irgendwie im Krankenhaus oder sowas arbeitet.
00:20:53: Sagt so viel aus, obwohl es eigentlich sein Alltag ist.
00:20:57: Toll, oder?
00:20:58: TC Boyle, no way home.
00:21:00: Das ist wirklich gut gearbeitet und ich glaube das um mal festzumachen, dass es natürlich einer der Hauptpunkte, haben wir gesagt die Arbeit und Beruf.
00:21:09: weil eine Figur muss ja irgendwie Auch da soll sein Geld verdienen oder ihr Geld verdient.
00:21:15: Und deswegen ist das etwas, was häufig vernachlässigt ist wenn man vielleicht auch über WGs schreibt oder studentisches Leben.
00:21:22: aber selbst da kann man dann ja schreiben was studieren die welche Probleme haben die gibt's Prüfungen gibt es gerade Stress ist aufgrund einer Prüfung irgendwie stress der wiederum in eine anderen Situation dazu führt dass die Figur so oder so agiert.
00:21:38: Also das ist alles eine sehr wichtige Sache, natürlich sagt der Beruf auch etwas über Stand und Status unter Umständen direkt aus.
00:21:46: Und am ehesten ist der Beruf natürlich genannt in Krimis.
00:21:49: wenn Kommissare natürlich agieren dann weiß man, aha!
00:21:52: Das sind Beamte im Polizeidienst.
00:21:54: wobei da haben wir dann oder hatten die mittlerweile hat sich das auch gewandelt.
00:21:58: aber da war ja immer das Problem, muss ich mal früher sagen Aber da war eher das Problem dass dann Privatleben kaum stattfand.
00:22:07: Kommissare waren ermittelt haben, sich trafen.
00:22:09: Immer am Tatort waren Befragungen gemacht haben sonst wie sonst wie und auf der anderen Seite dann das Privatleben zu Gott kamen.
00:22:18: Wie lebte eigentlich?
00:22:18: Ist er verheiratet ist er glücklich und was ist da?
00:22:21: Und das hat sich ja auch sozusagen radikal gewandelt dass man das jetzt immer betont was der Kommissar grad auch so privat für Probleme hat oder wo er daran hängt und deswegen ja ist da das fast mis umgekehrt.
00:22:33: aber Berufe Das wäre sowieso so eine Frage, aber ich mir auch mal umstatt so.
00:22:37: Woran denkt man?
00:22:38: Und mir fällt interessanterweise wenn ich so denke vielleicht auch so alltägliche Berufe wer fällt mir an?
00:22:45: Mir fällt immer Kafka ein weil Kafka meistens so... Menschen dann beschreibt, die ja irgendwie Handlungsreisende sind oder die ... Im
00:22:55: Büro arbeiten.
00:22:56: Irgendwo im Büro und Bank angestellte.
00:22:58: Das ist jetzt Prozess- oder eben Verwandlung wo ihr auch ganz klar ist der muss da irgendwie auf seine Reise und kommt nicht aus dem Zimmer raus.
00:23:06: also da ist sozusagen tatsächlich um bei diesem Kafka Beispiel zu bleiben das Problem dass er nicht in die Routine reinkommt dass die Familie davor der Tür steht und sagt hey was ist los?
00:23:16: Und du wolltest doch hier aufbrechen und da hast du gesagt, was ist denn los?
00:23:20: Also sprich in dem er nicht seine tägliche Routine angeht.
00:23:24: Ist irgendwas anderes!
00:23:26: Ja, da hat Kafka es einfach ganz bewusst anders gemacht.
00:23:29: Das ist ja immer auch eine Möglichkeit... Du hast mir jetzt gerade schon wieder so ne Vorlage der Wolfgang!
00:23:34: Ich sag's euch, der Wolfgang kann manchmal meine Gedanken lesen.
00:23:36: inzwischen wir machen das schon so lange weil du hast gesagt bei den ganzen Kommissaren ist es inzwischen so dass sie eben auch ein bisschen im Alltag gezeigt werden.
00:23:45: ich lese ja nicht viel krimis ich lse hier wenn überhaupt nur ganz leichte Sachen also ganz leicht so cozy crime vielleicht und es gibt einen den lese ich immer wieder ganz gerne ist der Martin Walker.
00:23:55: Ich habe hier mal den sechzehnten Fall, ich glaube das war das letzte Buch im Chateau rausgesucht.
00:23:59: Im vierten Kapitel also nicht der Anfang da wird tatsächlich dieser Beryno so heißt er Kommissar in seinem Alltag unter anderem mit seinem Hund Balzac beschrieben und das lese auch noch kurz vor weil es so gut passt.
00:24:13: Am nächsten Morgen stand Bruno um sechs Uhr auf, drehte mit Ballsack wie immer eine Laufrunde durch den Wald, duschte und rasierte sich und legte frische Eier mit einer Notiz Ölac und Rosalie heraus die noch schliefen.
00:24:25: Sie waren auf Wohnungssuche und hatten sich für das Wochenende bei ihm einquartiert.
00:24:29: Er fuhr zu Molin, wo er Croissants und Empel ein großes Baguette kaufte und dann weiter zu Fabiola & Jill.
00:24:36: Das Haus kannte er gut – Pamela hatte während ihrer gemeinsamen Affäre hier gewohnt, bevor sie auf den Reiterhof umgezogen war.
00:24:43: Wie Pamela vermieteten auch Fabiolo & Jill die Hütten auf dem Grundstück, die als Jit für Feriengäste.
00:24:50: Zwei von ihnen spielten gerade Tennis auf dem Rasenplatz genau an der Stelle, wo sich Bruno und Pamela zum ersten Mal angenehren hatten!
00:24:58: Das ist auch so.
00:24:59: In diesen Krimis von Martin Walker, in diesem Bruno-Krimis kommt ganz viel Alltag.
00:25:04: es hat auch ganz viel mit diesem Leben in der Provence zu tun.
00:25:07: Essen spielt eine große Rolle hier auch wieder.
00:25:10: die Croissants, den Peurs also immer dieses typische Leben in einem kleinen französischen Dorf Die spielen gerne Tennis kommt auch vor.
00:25:18: Also man hat eigentlich ganz viel alltag und man verliebt sich auch ein bisschen in diese Welt.
00:25:22: In dieses Leben, in dieses ländliche Leben passiert natürlich auch immer wieder irgendwas.
00:25:27: Manchmal sogar relativ große Dinge.
00:25:29: aber das gehört zu diesen Büchern unbedingt dazu weil es macht ganz viel von dem Charme aus sonst würde ich sie gar nicht lesen.
00:25:36: und dass ist eine Tat ein Alltag oder ne Alltagsroutine die dann schon in vielen vielleicht sogar Gerade auch Krimis, aber nicht nur dann reingekommen ist.
00:25:46: Dass es immer wieder verbunden ist mit dem Essen.
00:25:49: Sei es jetzt auch die Britannien-Krimis oder so ... Ja!
00:25:52: Wo es ja gerade in diesem Cosy Crime Bereich eben auch ein bisschen erwartet wird, dass ein bisschen Lebensqualität durch Essen rein kommt.
00:26:04: Auch regionale Dinge bei denen man dann gewisserweise dann mitschlemmen kann beim Lesen oder wo einem das Wasser im Mund zusammenläuft.
00:26:12: Das heißt, da kommt in dem man so ein bisschen auch erwartet, indem man das auch ein bisschen rein haben möchte diese Alltagsroutine rein essen und trinken also manchmal sogar bis hin zu Rezept.
00:26:25: Es gibt auch ein Kochbuch zu den Fällen, aber du lernst im Laufe der Bücher diesen Ort kennen.
00:26:31: Wo die immer ihren Kaffee trinken und sich zum Mittagessen treffen.
00:26:35: Man verliebt sich wirklich in diesem Ort, in dieser Umgebung, wo er lebt ... Den gibt's schon auch und das spielt natürlich eine gewisse Rolle.
00:26:44: Aber ich würde fast sagen, dass diese Welt, die Figuren, diese Menschen, die da zum Leben erweckt werden, die zu Brinos Alltag dazugehören, dass sie fast wichtiger sind.
00:26:55: Der Kriminalfall ist für mich ehrlich gesagt Nebensache.
00:26:57: Ich weiß nicht ob ich das sagen darf oder was es so.
00:26:59: Aber du lernst wirklich diese Leute kennen.
00:27:02: Du kennst dann seinen Chef, du weißt genau wie der ist, wie die miteinander umgehen.
00:27:06: Die gehen immer wieder auch essen und du denkst oh, das würd' ich jetzt gerne machen.
00:27:10: Sie reiten im Wald und es ist einfach ein schöner natürlich auch romantisierter Alltag, den man da erlebt.
00:27:16: Aber auch das ist natürlich Alltag wenn andere von ihrem Alltag natürlich berichten.
00:27:22: Es kann ja tatsächlich auch eine Figur auftauchen die eben gerade schlecht gelaunt ist oder gut gelaund ist oder wie auch immer Und die dann in diesem Zusammenhang vielleicht berichtet begründet warum das grade so ist was sie privaten dann für uns vielleicht gerade erlebt hat.
00:27:37: Das heißt auch da haben wir dann wieder bei der Figur, indem sie das bisschen schildert und so ein bisschen Privates mit drin.
00:27:44: Und dann ist die Figur schon etwas tiefer und hat nicht nur wie wir es ja auch häufig haben, so einen Funktionscharakter.
00:27:51: Der Chef ist nur da was für sich umdauernd irgendwie gegen etwas zu sein sodass also die Figuren immer noch ... nicht nur gegen die widrigen Umstände ankämpfen muss, sondern auch immer noch gegen den Chef der was anderes will oder was anderes fordert.
00:28:04: Aber es macht zum Beispiel dann auch den Chef wieder etwas tiefer glaubhafter wenn wir da ein bisschen Alltag reinbringen, wenn er von etwas berichtet oder was auch sehr beliebt ist.
00:28:16: das habe ich ja gewisserweise in dem Roman, wir Freitagsmänner gerade gelesen aktueller Roman bei die TV.
00:28:23: Wo dann zum Beispiel beim Arzt oder wo die Leute hinkommen?
00:28:27: Dann steht dann eben auf dem Schreibtisch ein Porträt der Familie und so weiter.
00:28:33: Und auch da haben wir dann sehr schön sozusagen mittransportiert dass auch diese Figur Arzt, die vielleicht eine Funktionsrolle spielt indem sich Lebenstipps gibt oder sagen sie sollten gesunder leben dass da im Himt der Grund transportiert ist, ja hat aber auch noch ein Privatleben.
00:28:51: oder das kann man auch immer anders einsetzen indem man den Alltag auch bis als Inszenierung sieht.
00:28:57: Aha!
00:28:58: Der muss sich inszenieren als Familienmensch und hat deswegen ein Bild der Kinder und der Frau auf dem Schreibtisch stehen und womöglich eine Kinderzeichnung noch an der Pinnwand hängen usw.
00:29:10: Also dadurch hat man auch da wieder Also vermeintlich privat ist drin.
00:29:16: Es kann aber wiederum auch der Subtext sein, ja er stellt seinen Privatleben auch etwas aus?
00:29:23: Ja ich finde auch so ein Alltag macht die Figur einfach viel glaubwürdiger und dimensionaler sie wirkt viel echter Sie wirkt nicht nur so reingesetzt sondern sie wird zu einem in diesem ganzen Setting.
00:29:35: also verschmilzt mit dem Setting und man kann sich dann einfach viel besser hineinversetzen zum Beispiel, wenn er das so ausstellt und vielleicht privat ganz anders ist.
00:29:45: Das hat ja auch eine Fallhöhe, dass da etwas gezeigt wird was in der Realität gar nicht so ist.
00:29:51: Es ist dann besonders schlimm!
00:29:53: Da hat doch hier dein geliebtes Stephen King auch auf, damit du ganz banalen ruhigen Alltagsszenen anfängt dass so normal wirkt.
00:30:01: Und da kommt in mir schon immer die Angst auf, naja das was mir jetzt normal erscheint dahinter ist das ganz großes Böses aber es auch oft eine ganz banale Alltagssituation mit der er auch einsteigt oft.
00:30:13: Also das sind eben sehr nahe liegende Dinge und auch das ist alles Beruf-und Alltag.
00:30:18: Ja, wenn man einfach bei Berufen sagt auch da kann man von den Texten halt was will.
00:30:22: aber Hualbek beispielsweise seine Figuren sind für mich immer sehr tief im Alltag und in beruflichen Dingen klar die sind manchmal auch in einem Ministerien oder so beschäftigt aber dennoch dieser ganze Alltag der Chefs Probleme die dazu lösen sind Dinge, die damit reinspielen.
00:30:39: Dass sie manchmal auch schlichtweg weg müssen und an Ort wieder verlassen müssen weil sie einfach wieder berufen müssen oder nicht ewig lang in irgendeinem Wochenendhaus sein können sondern auch mal wieder zurück in die Stadt müssen weil Sie einfach beruflich dort zu tun haben und nicht einfach so fehlen können.
00:30:55: also solche Dinge das ist ja auch ein gewisser Konflikt.
00:30:57: also auch da schafft Alltag Und die Verpflichtungen des Alltags natürlich unter Umständen, Konflikte.
00:31:05: Da sagen du ich muss jetzt leider und da und da das ist mein Beruf und ich muss da und dahin oder meine Mandanten nach dem was die Leute sind warten auf mich.
00:31:13: also dass es alles so ein Punkt und ein Ding der da entsprechend ja angegangen werden muss
00:31:19: Genau, das eine ist das Beruf.
00:31:20: Das andere ist auch die Freizeit und ich finde auch solche Sachen hast du ja auch zu Zeiten zwischen den größeren Szenen.
00:31:28: Und manchmal braucht man auch ein bisschen Ruhe.
00:31:30: Man braucht ein bisschen Ruh, der kümmert sich vielleicht um sich selbst, er macht vielleicht Sport oder keine Ahnung wie geht da mit seinem Körper um?
00:31:37: Das sagt ja auch sehr viel aus.
00:31:38: also auch so oder so Sammelleidenschaften sagen ja auch viele immer Figuren aus oder auch über Menschen aus.
00:31:45: Ja und das fühlt ja so ein bisschen auf.
00:31:47: diese Irgendwas musst du ja schreiben.
00:31:50: Du kannst ja nicht nur eine große Szene an die andere hängen, also hast du dazwischen auch noch irgendwie was ... Ich sag mal wirklich normales und es kann auch Joggen sein!
00:31:58: Es kann auch ne Freizeitbeschäftigung sein oder dass jemand gerne ins Café geht oder das jemand gerne in der Bibliothek geht.
00:32:06: bei der Gelegenheit kann man dann auch wieder auf irgendwas stoßen oder jemanden kennenlernen.
00:32:10: aber es kann erst einmal aus diesem Alltag herauskommen Aus etwas, was ganz normal ist für diese Figur.
00:32:17: Oder ich denke an Roman, kurz lesen.
00:32:19: Also immer wieder Bücher?
00:32:20: Ja okay aber Nicholas Sparks beispielsweise was von uns bleibt?
00:32:26: also Remain wie gesagt immer alles ohne Wertung so einfach auf das berufliche gesehen.
00:32:31: ja auch da ist die Hauptperson unterwegs weil sie den Auftrag hat als Architekt.
00:32:37: also die Hauptfigur arbeitet als Architekt entsprechend wohin zu reisen um da mit jemandem zusammen das Haus zu planen und Auch da kann natürlich einiges daraus entstehen.
00:32:48: Zum einen ist das der Anlass, warum diese Figur plötzlich den Ort wechseln muss, warum sie... Da gibt es auch eine Vorgeschichte aber plötzlich an anderen Ort kommt und anderes erlebt.
00:32:57: Und ja hier mag ein bisschen das Planen und so natürlich auch ne gewisse Metapher sein für die Figur Aber auch das kann durch ein Grund sein, dass wiederum der Beruf könnt euch ausdenken Der Grund ist, dass manche Leute dahin kommen
00:33:13: Ja und weiß, was ich auch wichtig finde?
00:33:15: Was man nicht macht.
00:33:18: Also die Dinge, die die Figur im Alltag vermeidet... Man stößt ja die Leser jetzt nicht mehr mit dem Hammer da drauf!
00:33:24: Aber Dinge, wo sie sich nicht machen wollen, wo Sie sich winden und das merkst du ja mit der Zeit ne?
00:33:30: Dass der bestimmte Dinger hat, den er nicht tun will oder grundsätzlich nicht machen möchte Daraus entsteht natürlich auch so ein bisschen die Frage, warum eigentlich.
00:33:38: Es kann so ein richtiger Geschichtenantreiber sein, dass der bestimmte Sachen immer wieder umschifft und man merkt das irgendwann, dass er das im Alltag, obwohl es dazu gehören würde einfach nicht macht.
00:33:51: und dann kommt die große Frage ja, warum macht er das eigentlich nicht?
00:33:54: Das ist auch Alltag aber einen Alltag der ihm nicht gelebt wird, obwohl er eigentlich ganz normal wäre.
00:34:00: Kann auch toll sein!
00:34:01: Also stellt euch dem beruflichen Alltag und macht es nicht so.
00:34:06: Beispiele habe ich jetzt nicht ganz präsent, aber das ist mir so, dass man sagt okay die Person befindet sich gerade in einem Sabbatiker oder die Figur ist gerade beurlaubt oder sonst wie?
00:34:16: Und damit hat man das wunderschön abgehakt und dann kann man das Thema Beruf- und Alltag sein lassen weil die Figuren gerade einmal rausgenommen sind.
00:34:24: Das ist wiederum ein bisschen Flüchten vor einer gewissen Realität.
00:34:28: Also stellt euch durchaus dem Alltag eurer Figur und nutzt den Alltag!
00:34:33: Es sei denn, dass sabbatical ist der Alltag und es kann ja auch eine Herausforderung sein.
00:34:37: Man denkt sich hey das schöne leichte Leben!
00:34:40: Ich habe ganz viel Zeit.
00:34:41: Hör ich von ganz vielen Leuten die machen das genial aus dem Beruf raus und sagen ach da mache ich ganz viele tolle Sachen.
00:34:47: zum Beispiel schreibe endlich mein Buch und sie tun's nicht.
00:34:51: Sie tuns nicht weil der Faktor Zeit nicht unbedingt der Grund ist warum man schreibt oder nicht schreibt sondern es eigentlich ganz andere Sachen sind.
00:34:58: und wenn man dann wieder unter Druck ist im Arbeitsleben und eigentlich keine Zeit hätte funktioniert es wieder.
00:35:03: Also du kannst ja auch einen Alltag in der Ausnahmesituation kreieren, ist ja auch ein gewisser Alltag mit dem man aber dann vielleicht eben nicht zurechtkommt.
00:35:12: Wobei mir da natürlich wiederum sofort Heinz Strunk ein Sommer in Niendorf einfällt wo auch... Der Protagonist, der irgendwie Jurist ist auch sich so eine Auszeit nimmt.
00:35:22: Weil er endlich mal die Tonmann-Protokolle, die ihm mit seinem Vater geführt hat sozusagen ... Er will ein Buch schreiben und eigentlich groß rauskommen und erträumt sich das auch.
00:35:32: Und kommt wie so häufig die Figuren bei Heinz Strunk da nicht ganz zum Protokoll damit.
00:35:38: Aber du wolltest noch irgendeine Einteilung finden, Wolfgang?
00:35:40: Du hast gesagt, du hast irgendein Struktur!
00:35:42: Zwei Dinge habe ich jetzt sozusagen von den Sachen, die mir mal so notiert haben schon abgehakt.
00:35:47: Also wenn wir das jetzt so sagen können aber dass es eben beruflicher Alltag die Arbeit, die man überlegt also eine Ergänzung auch noch bei Beruf und Arbeit ist natürlich, dass man mit dem Schildern von Beruf undarbeit natürlich sehr häufig auch noch einen Nebenkonflikt und eine Nebenhandlung sehr gut einbauen kann.
00:36:06: Das ist eben was für sich Jetzt mal ganz platt gesagt, liebes Roman.
00:36:11: Ja da gibt's die Sache finden die beiden zusammen ja oder nein?
00:36:15: das ist vielleicht das Hauptding.
00:36:16: aber auf der anderen Seite kann es dann eben noch im Beruf irgendwie Konflikt geben mit einer Kollegin oder mit dem Chef oder sonst wie.
00:36:23: Das heißt Beruf und Alltag können durchaus auch eine Möglichkeit sein in eine Handlung noch einen Nebenhandlungen einzubauen noch ein weiteren Konflikten mit reinzunehmen.
00:36:33: Absolut, eine weitere Liebesgeschichte.
00:36:35: Ja und dann hatten wir eben Essen und Trinken?
00:36:37: Das war für mich so das Zweite was wir alle machen müssen, was man deswegen häufig weglässt weil es ist ja banal da geht's ja nur drum hier irgendwie Flüssigkeit und irgendwie Nährstoffe zu uns zu nehmen.
00:36:47: nein wie sagt das kann haben er schon gesagt auch zelebriert werden wobei man eben auch aufpassen muss dass da nicht zu viel kennt man ja auch das.
00:36:54: manche Leute sagen ja war schön und gut aber mir wurde in dem bisschen zuviel gegessen in diesen Promanen.
00:37:00: Aber das ist natürlich Manchmal eine persönliche Präferenz.
00:37:04: Ja, also Alltagstinge gehören ja auch gewisserweise dann dazu wie Essen und Trinken.
00:37:10: Schlafen hatten wir in gewisser Weise auch schon.
00:37:11: Das hatte ich hier auch noch vor meiner Liste.
00:37:13: Irgendwann müssen die Leute ja auch schlafen.
00:37:16: das heißt hat mir schon das aufwachen darüber haben wir gerade schon
00:37:19: gesprochen
00:37:20: aber eben auch dass einschlafen kann dazugehören.
00:37:22: das Unruhschlafen des Träumen ist ja auch sehr häufig genutzt in entsprechenden Dinge wobei dann manchmal so ein Bezug genommen wird, dass man in einem Traum dann der Geschichte das häufig verarbeitet.
00:37:36: Aber letztendlich ja schlafen auch da die Routinen da ist etwas was die Figuren einfach machen müssen und machen sollten.
00:37:45: Sie müssen irgendwo wohnen oder auch nicht.
00:37:47: also Wohnraum finde ich schon auch wichtig.
00:37:49: Das ist ja das wo man sich dann doch eine lange Zeit auffällt was einen sehr ausmacht wo man vielleicht auch andere Personen trifft Beziehungen auslebt in irgendeiner Form.
00:38:00: Freizeit, wenn ihr auch wichtig könnt und auch was haben?
00:38:03: Genau, Hobbys habe ich ja auch.
00:38:04: Also entsprechend Hobbies.
00:38:06: Das wird ja auch immer wieder gerne genutzt manchmal auch dass die Figur halt ein irgendwie vielleicht auch skurriles Hobby hat oder sonst.
00:38:14: wie aber ja auch das kann einen Punkt sein.
00:38:17: also nicht nur Beruf sondern auch Hobby.
00:38:19: Was macht die Figuren?
00:38:21: eine Freizeiht oder interessierte sich für Kino oder Lesen?
00:38:24: Jörn Alltag bedeutet auch immer die Menschen drum herum.
00:38:27: Das sind oft die Nachbarn, ist es vielleicht die Familie?
00:38:30: Sind die noch alle da oder nicht?
00:38:32: Also im Alltag sowohl bei uns wirklichen echten Menschen als auch in Büchern spielen ja auch die ganzen Leute vom Zeitungs ... Verkäufer, den man ja immer wieder liest bis zur Buchhändlerin.
00:38:43: Bis zur Kaffeebetreiberin.
00:38:45: auch das ist der Alltag an der Figur.
00:38:47: Das macht das ganze rund und es macht das Ganze lebendig und Man hat das Gefühl wirklich in diese Geschichte rein zu steigen.
00:38:54: Und diese leisen Alltagsmomente diese kleinen Momente bereiten dann immer die Leser davor vor oder können darauf vorbereiten?
00:39:01: Und auch erschrecken.
00:39:02: wenn dann was großes passiert Dann hast du ihm auch so eine Fallhöhe.
00:39:05: für die Dramaturgie Ist es total wichtig dass man zwischendurch eben ein bisschen auch so ruhigere Phasen hat, damit das andere wieder wirken kann.
00:39:15: Und nochmal die genaue Wohnumfeld wo du gesagt hast und bei Walker haben wir es ja schon ein bisschen gehört, dass ist eine Frage.
00:39:21: Kann man ja auch entsprechend ausgestalten?
00:39:23: Absolut!
00:39:23: Man kennt ja häufig auch immer, dass nach Hause kommen die Nachbarn, die da sind oder nicht da sind, die entweder stören oder die aufdringlich sind den Hauptcharakter entsprechend auch in dem sozialen Verhalten dann schildern.
00:39:45: Also sozusagen nicht nur in dem speziellen beruflichen Umfeld oder einem speziellen Konflikt, sondern eben auch im Alltag, indem die Nachbarn vielleicht um etwas bitten und die Pakete annehmen oder umgekehrt.
00:39:59: Das sind ja alle so.
00:40:00: Punkte und Dinge, die den Charakter dann zeigen.
00:40:03: Wie hilfsbereit ist er?
00:40:05: Wir haben ja schon mal gesagt das ist eine.
00:40:07: dieses safe the cat hat mir schon einmal also den Charakterschildern in dem er gut ist und gutes tut und gleich entsprechend ihn der Leserin und dem Leser gegenüber positiv setzen.
00:40:19: Das kann natürlich auch durch solche Dinge sein, indem er zum Beispiel was weiß ich bei der Nachbarin gerade Blumen gießt weil die im Urlaub ist und dadurch zeigt man ah das ist ein sehr sozialer Charakter wer im Alltag dann bei den Nachbarn auch mal die Blumen gehst und aushilft oder die Goldfische füttert.
00:40:37: Ja und ich finde auch grad so in dem Alltagsmomenten kann man auch mal viel Humor unterbringen.
00:40:43: Da kannst du auch mal eine Figur unterbringen, die ein bisschen losgelöst vielleicht von dem restlichen Buch das vielleicht sehr brutal ist oder spannend ist da kannst du ja auch mal ein bisschen Leichtigkeit aufbauen dass man dann vielleicht auch braucht oder deine Hauptfiguren in einem ganz anderen Kontext zeigen.
00:40:58: Das ist ja so, wir alle und auch die Figuren haben verschiedene Rollen in ihrem Leben.
00:41:02: Und so ist es da ja auch, der kann im Alltag sehr teuerpatschig sein oder was auch immer wieder in unmöglichste Situation kommen und ist auf der anderen Seite aber ein harter Ermittler keine Ahnung.
00:41:13: Da kannst du ja verschiedene Ebenen auch aufbauen, die so einen Buch dann einfach ein bisschen interessanter machen.
00:41:20: Du sagst Humor, ja emotionale Dinge sein.
00:41:22: Wo sich die Figur plötzlich anders verhält oder eine andere Rolle ja auch einnimmt wie wir alle natürlich in unterschiedlichen Umfeldern sei es jetzt privat im Sportverein gehen vielleicht anders oder haben wir eine andererolle?
00:41:35: Oder sind wir Schiedsrichter bei irgendwas und plötzlich da sind aber ganz normaler Angestellter.
00:41:41: also man hat dann auch wiederum in einem Charakter gewisse Rollen die man auch sehr schön beschreiben kann.
00:41:47: wie verhält sich dann die Figur in diesem Alltag.
00:41:51: Und auf der anderen Seite kann man natürlich solche Situationen auch nutzen, wenn die Spannung ganz dramatisch und gesteigert ist, ohne es allzu sehr durch den Bogen zu überspannen, aber dass man plötzlich ein bisschen ... In diesen Alltag kommt plötzlich da eine ganz andere Konflikt, der wahnsinnig banales Gänge über dem großen Konflikte, aber man kann das auch ein bisschen abstufen sollte man natürlich Ja, auch gut machen.
00:42:17: Nicht dass man als Leserin und Leser dann solche Alltags-Szenen eben überblättert weil man sagt verdammt noch mal ja das ist schöne Gut.
00:42:24: aber jetzt möchte ich wissen wie es mit der großen Geschichte weitergeht.
00:42:29: Gut machen!
00:42:30: Macht das einfach gut?
00:42:31: Ja macht
00:42:32: es einfach
00:42:32: gut.
00:42:32: Macht es einfach good?
00:42:33: Man merkt es, man merkt häufig.
00:42:35: Das lese ich ja auch immer wieder.
00:42:37: und wenn man wirklich sagt Ich wollte wissen, wie es weitergeht und plötzlich kam da wieder diese Szene mit dem Nachbarn oder sonst was.
00:42:44: Das hat mich nicht interessiert.
00:42:45: dann habe ich die Seiten überblättert.
00:42:46: also wenn das der Fall ist oder ja das als Rückmeldung bekommt auch vielleicht von ersten Testleserinnen Ja dann vielleicht noch mal hinschauen Brauchest dann dieser Alltagsszene wirklich?
00:42:57: Oder war das eine Alltagszene zu viel?
00:43:00: Ich glaube ein ganz guter Tipp ist auch dass dieser Alltag im Laufe eines Buches ja vielleicht auch eine gewisse Entwicklung zeigt.
00:43:08: Der verändert sich vielleicht auch ein Stück weit, weil die Figur sich verändert oder weil das Umfeld sich verändert.
00:43:14: und dann hast du da auch so ne gewisse Dramaturgie und vielleicht ist es ganz gut um das zu überprüfen, zeigt der Alltag eine gewissen Entwicklung?
00:43:21: Oder wiederholst du nur immer wieder Dinge, die du schon öfter gezeigt hast und wo gar nichts anders ist?
00:43:26: Dann wahrscheinlich besser, wenn man nicht zu viele Alltagsszene rein wird.
00:43:31: Das sind dann die Stellen wo Wolfgang vielleicht weiter blättert.
00:43:34: aber man kann ja auch da eine Entwicklung einbauen und das kann ganz subtil sein.
00:43:38: Und es kann so unterschwellig sein dass sich irgendwas verändert, dass ich die Stimmung verändere, dass diese Figur plötzlich andere Dinge macht als vorher, dass er bestimmte Leute nicht mehr reinlässt.
00:43:48: Es ist hier alles eine dramaturgische Entwicklung.
00:43:51: dann auch wenn man das möchte
00:43:53: Ja wobei ich für mich gar nicht sagen soll dass ich das also überblättere weil der Autorin aus dem Auto unterstelle, dass es zumindest ja nicht ohne Grund ist.
00:44:02: Aber ich weiß leider für viele, die sagen das war jetzt langweilig.
00:44:05: Ich wollte sagen ne, das war doch einfach auch spannend und gut beschrieben oder das war noch eine andere Variante da reingebracht und andere sagen ach nee so überflüssig.
00:44:14: Ja klar!
00:44:16: Ich hatte mir noch aufgeschrieben, dass man natürlich auch daran denken muss...ich glaube mal gucken was du dazu sagst, ich glaube Wolfgang verschiedene Genres einen verschiedenen großen Anteil an Alltag haben.
00:44:28: Ich glaube zum Beispiel, dass es bei so Coming-of-Age Geschichten hat man mehr Alltag als zum Beispiel bei einem Horrorbuch oder sowas, glaube ich da ist die Gewichtung ein bisschen anders.
00:44:40: also dann kann man auch ein bisschen überlegen wie viel Alltag brauche ich eigentlich um das zu zeigen und wieviel Alltag verträgt auch mein Genre?
00:44:47: Ich glaube es auch eine Überlegungen wert.
00:44:49: oder was sagst du?
00:44:50: Ja, das mag durchaus sein dass das der Fall ist.
00:44:54: Also im Krimi hatte ich schon erwähnt da habe ich eben so den Eindruck in Anführungszeichen früher, also vielleicht so Alten.
00:45:00: So Chandler oder so ... Da war dann nicht allzu viel Alltag.
00:45:03: Also da war wirklich ja das Ermitteln.
00:45:04: Nur
00:45:04: mal eine Zigarette geraucht?
00:45:05: Das Ermittelnden war da mal ein Zigarette-Gerauch.
00:45:08: Aber da war das wenig der Fall.
00:45:11: Ja!
00:45:12: Auf der anderen Seite ist das heute glaube ich in jedem Krimi... Ich lese jetzt auch nicht all zu viel Krimis auf wenn ich mal reinlese, auch bei Klaus Peter Wolf oder so.
00:45:20: Der hat sozusagen um die Wohnsituation Alltag und den ganzen Ort einen gewissen Kosmos Alltäglichen in dem Sinne gesponnen, indem man auch die Figuren wiederum schon kennt.
00:45:32: Die da auftauchen und diesen Alltag und diese Routine gewisserweise ja auch schon erwartet.
00:45:38: Deswegen ja im Krimi ist es fast schon so dass es da ein Muss ist das es da auch einen gewissen Alltag gibt.
00:45:45: Genau.
00:45:45: Und im Horror hast du auch ein bisschen Alltag eine Normalität, die dann irgendwann kippt wie das bei Stephen King auch öfter der Fall ist.
00:45:52: Bei romantischen Liebesgeschichten hast du wahrscheinlich wieder ein bisschen mehr Alltag.
00:45:56: Im Fantasy ist es wahrscheinlich... Ja,
00:46:01: da sind die Leute hauptberuflich Drachentöter.
00:46:03: Aber das ist ja auch deren Alltag!
00:46:04: Oder Drachenalltag
00:46:05: bei Rebecca Jarrett, also wo die der Alltag?
00:46:08: Sie sind halt Kämpferkrieger.
00:46:09: Aber es ist halt deren Alltag.
00:46:10: Das ist auch ein gewisser Alltag.
00:46:12: Im Übrigen beim Thema Alltag, das war früher so zu Jane Austen-Zeiten oder was weiß ich, Fibris... Da hatten wir natürlich so dass meistens die Romanien dort angesiedelt waren in höheren Kreisen und da war's so.
00:46:23: Da hatte man nicht viel Alltag.
00:46:25: Da kam das Geld, da war man adlich ... Da war das Geld einfach da?
00:46:29: Ja, das Geld schon!
00:46:30: Aber man musste gucken, dass man sich angemessen verheiratet.
00:46:33: Der Alltag war dann wie kriegen diese Frauen einen Mann damit sie irgendwie Anerkennung erfahren in der Gesellschaft... Der Alltag ist dann Bälle hier, Bälle da, damit du irgendwie ...
00:46:44: Genau!
00:46:44: Das ist deren Alltag!
00:46:46: Man hat
00:46:46: Stolz und Vorurteilchen in Osten denken.
00:46:47: Genau, das ist da der Alltag, der All tag der Frauen damals wo es wirklich drum ging eben gut zu heiraten, dass tatsächlich das Leben auch gesichert war.
00:46:58: Und dann muss ich auch wieder an meinen geliebten Loryo denken.
00:47:00: Der Humor-Komödie hat für mich immer sehr viel Alltag.
00:47:05: Er hat ja eigentlich nur aus Alltagsszenen geschrieben.
00:47:09: Wenn man sich das mal überlegt was Loryoso für Texte geschrieben hat und Geschichten geschrieben hat... komplett richtig viel Alltag, also bestimmt siebzig Prozent.
00:47:19: und in diesem Alltag passiert halt dann was Lustiges oder man schaut den Leuten halt genau ins Gesicht oder sowas.
00:47:25: Aber eigentlich sind das alles Alltagszenen!
00:47:28: Und die Geschichten wären nicht da wenn er nicht so oft diesen Alltag geschaut hätte.
00:47:32: Da passiert eigentlich nichts Besonderes außer dass da eine Nudel klebt aber es ist... Die gehen halt essen.
00:47:38: Ist Alltag, weißt du?
00:47:39: Essen
00:47:40: und trinken genau oder die Roulade abwickeln ...
00:47:43: Oder in Urlaub fahren!
00:47:44: Ich lach mich ja tot
00:47:46: wie sie
00:47:47: da rumlaufen mit ihren Gummitieren und den Strand suchen.
00:47:50: Es ist übrigens hier irgendwo bei uns in München Neu-Perlach gedreht worden.
00:47:53: Da war überhaupt kein Meer in der Nähe.
00:47:56: aber das ist auch Alltag.
00:47:58: also wenn man sich das mal genau überlegt Wolfgang sind die Bücher voller Alltag.
00:48:04: Und Alltag kann auch spannend sein.
00:48:07: Ja, der baut's halt auf.
00:48:08: Der machts halt lebendig und rund ... Ich hab das so oft bei Leuten, die sagen, ah ja?
00:48:14: Das ist nicht spannend!
00:48:15: Ich muss was Spannendes schreiben, aber dadurch baust du es hier auf.
00:48:19: Nur wenn du diese Normalität hast, dann hast du auch einen gewissen Weg in die Spannung.
00:48:23: Wenn alles nur spannend hinter deiner weg ist, nimmst du sie gar nicht mehr wahr.
00:48:27: Wolfgang nickt.
00:48:28: Dann habe ich noch den Punkt, der meistens nie vorkommt, auch in Filmen.
00:48:32: salten Figuren gehen meistens nicht auf die Toilette.
00:48:36: Ich weiß, dass ich im Rally-Unterricht als Kind mal gefragt hab.
00:48:39: Muss Jesus nicht eigentlich mal aufs Klo?
00:48:41: Und das mein ... So ein Religionslehrer vollisch erschüttert war, dass sich so eine Frage stellen konnte.
00:48:48: Wieso geht der nie auf's
00:48:49: Klo?!
00:48:50: Ja!
00:48:50: Zähne Putzen haben wir schon gehört, aber ansonsten
00:48:52: genauso.
00:48:52: Zähneputze haben wir gehört.
00:48:53: Kaffee trinken.
00:48:54: Aber das Zeug muss ja irgendwann auch wieder raus.
00:48:59: Das ist jetzt auch nicht notwendig.
00:49:00: Aber klar, auch das können alles Punkte und Probleme sein.
00:49:03: also...
00:49:04: Man kann aufm Klo erwandte Probleme haben.
00:49:07: Wenn's wichtig ist.
00:49:08: Genau, wir haben ja gerade eine Diskussion um diese Orte im Literaturbetrieb auf die wir auch nicht näher eingehen wollen, die vielleicht schon durch ist wenn dieser Podcast online ist.
00:49:16: aber dennoch sind natürlich unter Umständen ja auch Toilettenorte der Begegnung Ja!
00:49:22: Aber es ist tatsächlich so wo auch Dinge passieren können oder auch nicht passieren oder sonst wie also auch da könnte man mal drüber nachdenken das vielleicht irgendwie auch einzubauen.
00:49:34: zu selten gehen Romanfiguren auf die Toilette.
00:49:37: Du
00:49:38: rehabilitierst mich gerade, Wolfgang?
00:49:40: Weil ich hab das bestimmt schon mal erzählt!
00:49:41: Ich habe ganz, ganz früher mal eine Liebeszene auf einer öffentlichen Toilete geschrieben auch noch mit der Toilettenfrau und meine damalige Lektorin meiner Schreibgruppe war so entsetzt, da habe ich die schlimmste Kritik meines Lebens gekriegt.
00:49:56: Ich darf Sie hier gerne weitergeben... Das ist so schlecht, dass hast du doch wohl nicht selber geschrieben.
00:50:02: Die fand es ganz schlimm, dass das auf dieser öffentlichen Toilette stattgefunden hat.
00:50:06: Dabei passiert doch so was!
00:50:10: Das ist für manche das Alltag.
00:50:12: Aber das fand sie gar nicht gut.
00:50:14: Ihr könnt ja mal sagen, was ihr davon halten würdet oder ob ihr ein Buch kennt wo die Toiletten der Alltag eine Rolle spielt?
00:50:22: Ist eigentlich ne coole Idee da müssen wir alle hin Beinott.
00:50:25: Ja, ich weiß nicht wie ist es bei... Ja, man kann ja oft dann mit Krankheiten verbunden sein und solche Dingen die man beim Toilettengang merkt oder sonstwie.
00:50:35: Also auch da, Krankheit kann ja auch ein gewisser Alltag sein.
00:50:39: Eigene von Figuren oder sonst wie.
00:50:41: Es sei einfach nur mal erwähnt.
00:50:43: Da wollen wir jetzt in der Nicht-Nähe aber das hatte ich mir so notiert beim Thema Alltag.
00:50:49: Lasst ihn auf jeden Fall nicht aus, den lieben kleinen Alltag.
00:50:51: Weil er einfach so ein Buch abrundet und weil es dazu gehört und die Figuren sehr stark charakterisiert unglaublich wichtig ist.
00:51:00: und ich finde auch gar nicht viele sagen ja, das ist langweilig.
00:51:03: Das ist überhaupt nicht langweillig sondern im Gegentag.
00:51:06: wir verlieben uns in diese Welt ,in den Alltag, in den Ort, in dem Raum wo diese Figur lebt, in die Figur.
00:51:12: also das mit man ich jetzt nicht verliebe im Sinne dass es alles positiv sein muss sondern man identifiziert sich in gewisser Weise damit.
00:51:19: man leidet mit... Man spürt da rein in diese Alltagsräume und deswegen sind sie so ungemein wichtig.
00:51:25: Manchmal in manchen Romanen spielt wiederum aber Ernährung, weil das hatten wir ja auch schon mal dann doch ein bisschen eine Rolle.
00:51:32: Ich meine sehr häufig wird die immer am Kühlschrank auch so ein bisschen festgemacht ne?
00:51:37: Was ist im Kühl schrank?
00:51:38: was im kühlschrank
00:51:39: ist?
00:51:39: vergammelt es schon oder ist das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen?
00:51:45: Ist der voll-oder leer?
00:51:47: also natürlich einkaufen ist
00:51:49: und
00:51:49: gewisse Alltagsroutine?
00:51:51: Also die Figur muss ja auch irgendwas essen.
00:51:54: Wer kauft für die Figur ein, muss sie selbst einkaufen.
00:51:56: Was kauft sie ein?
00:51:57: Wo kauft Sie einen?
00:51:59: Wie viel?
00:52:00: Und wie viele haben wir schon im Biomarktstand, wie ich schon gesagt habe oder eher im Supermarkt?
00:52:05: auch da ist sie in einem Laden schon bekannt und so weiter.
00:52:09: Auch da kann man den Alltag wieder nutzen.
00:52:11: Es ist eine meiner liebsten Schreibübungen dass sich sage so diese Figur geht jetzt in den Supermarkt kauft ein weil es einfach ganz stark die Figuren charakterisiert.
00:52:21: auch so ein Einkaufszettel, ne?
00:52:23: Wenn man sagt eine Figur schreibt einen Einkaufszettel.
00:52:26: Was da drauf steht das hat so viel mit dem Leben dieser Figur zu tun und auch mit den Problemen dieser Figur zu tun, dass das immer eine gute Übung ist um sich den Figuren auch ein Stück weit anzunähern.
00:52:37: Das sagt total viel aus!
00:52:38: Ich habe ja früher Einkaufszettel gesammelt, schreibt ja keiner mehr aber ich fand es immer total spannend die zu lesen.
00:52:44: was steht da drauf?
00:52:45: wie ist die Schrift?
00:52:46: Habe ich ne Weile wirklich immer weil die liegen immer in den Einkaufskörben rum und ich hab sie dann immer mitgenommen Aber es gibt's fast nicht mehr macht fast keiner mehr.
00:52:54: Ja oder im eigenen Alltag, wenn wir einfach schauen was haben die Leute vor- oder nach uns in ihren Einkaufswägen?
00:52:59: beziehungsweise.
00:53:00: Was legen sie auf das Rollband?
00:53:02: Was sagt es aus?
00:53:04: Also mir geht's häufig immer so dass ich dann manchmal Produkte oder Dinge, die ich gar nicht so wahrnehme im Supermarkt.
00:53:08: Oder kannst
00:53:09: du auch mal kaufen?
00:53:10: Das ist seltsam!
00:53:11: Ja also deswegen auch da was eingekauft wird wo eingekauft wird.
00:53:16: Auch das ist Alltag und auch das gibt Anknüpfungspunkte für weitere Geschichten oder einen gewissen Subtext für diese Figur.
00:53:23: Und weil ich Jürgen noch nicht erwähnt habe, schreibt immer ein Kaufzettel und zwar nach Spaten sortiert.
00:53:29: Macht mich wahnsinnig!
00:53:30: Also ich kann das ja nicht, aber der schreibt es so wie er durch den Laden geht, so schreibt er das auf und dann kauft er das ein.
00:53:36: Furchtbar.
00:53:45: Die Ehepartner in diesem Kühlschrank, ihre Dinge dann auch irgendwie getrennt plötzlich lagern.
00:53:50: Ja!
00:53:50: Nie nach dem was sie essen und wo an den Dingen die da plötzlich im Kühl schrank auftauchen Auch da gewisse Veränderungen festgemacht werden.
00:53:58: Es ist ein beliebtes Thema in WGs, du hast mein Joghurt gegessen.
00:54:02: Kann bis zum Tod führen?
00:54:04: Das ist ja auch so.
00:54:05: was wo die Leute dann richtig böse werden wenn da die Sachen sind die man sich selber eingekauft hat.
00:54:10: also Alltag in vielen Facetten haben wir glaube ich auch genannt beruflich privat beim Essen.
00:54:17: kennst Du einen Buch ohne Alltag Wolfgang?
00:54:20: Ich kenne keinen.
00:54:20: mir ist keins eingefallen.
00:54:22: vielleicht kennt ihr ja eins.
00:54:23: Ja es war schwierig jetzt aus dem Steg reif zu sagen aber in der Tat Ein interessantes Thema für euch da draußen.
00:54:31: Schreibt es ruhig in die Kommentare, ihr wisst ja bei Schreibzeugbinder- und Podcaste sind alle unsere Folgen.
00:54:36: Da könntet ihr die entsprechende Folge jetzt hier die anklicken und dann konkret zu der Folge auch Kommentar schreiben, der dort auch zu lesen ist.
00:54:44: Also schreibt mal rein welche Figuren euch vielleicht doch bekannt sind oder wo euch alltag begegnet ist bei Figuren?
00:54:51: Und wie das euch begegnete ist.
00:54:54: also das ist ja auch immer wiederum sehr interessant.
00:54:56: Wobei gewisserweise Ein gewisser Alltag, den finde ich beim Lesen schon wieder langweilig.
00:55:02: Wir haben beim beruflichen, dass es wenn tatsächlich Schriftstellerinnen und Schriftstellern einen Hauptcharakter oder eine Hauptfigur haben die beruflich Autor ist und schreibt.
00:55:12: Aber dann gibt's auch gute Wolfgang!
00:55:14: Gibt's auch gutes?
00:55:15: Muss man gut machen?
00:55:16: Ja,
00:55:16: da gibt´s gute.
00:55:17: Aber das ist dann wiederum sehr
00:55:18: naheliegend?!
00:55:19: Ja...
00:55:20: aber gibts gute.
00:55:21: Kann ich mir mal ein paar überlegen, Wolfgang.
00:55:24: Sei vielleicht auch eine Folge wert!
00:55:25: Du willst Schriftsteller in Büchern?
00:55:27: Ey das ist ne gute Idee, schreib' mir gleich auf.
00:55:30: Habe ich mal selber eine gute Idee... Schriftsteller in Büchen und ihr lieben da draußen, ihr schreibt uns mal welche Alltagsszene euch besonders gefallen haben.
00:55:40: Ich lerne gern dazu und ob irgendjemand von euch ein Buch kennt ohne Alltag.
00:55:45: Das würde mich auch sehr interessieren, ich kenn keins!
00:55:47: Ja oder vielleicht so interessante Dinge die.
00:55:49: ihr wisst es ja wir haben jetzt hier nicht wahnsinnig lange Listen-und-Dinge-und Recherchen vorbereitet aber wo ihr uns vielleicht auch noch mal überrascht mit achja wusstet ihr eigentlich das?
00:55:58: Die Figur XY im Alltag?
00:56:00: ja sonst wie ist oder agiert
00:56:02: Oder was besonders macht?
00:56:03: Auch ne interessante Frage Was macht übrigens Vielleicht für so eine Art Literatur Quiz die Figur XY eigentlich im Hauptberuf.
00:56:13: Ja, es ist doch ja so ein Punkt wo man sie fragt.
00:56:15: Ja ich finde das geht mir oft so bei unserem Podcast Wolfgang je mehr man drüber nachdenkt umso mehr merkt man wie stark das eigentlich ist und wie viel sich hinter so einem Thema dann noch verbergen kann.
00:56:26: also definitiv deswegen an dieser Stelle.
00:56:29: wir sind wieder bei der Stunde aber... Jawoll!
00:56:31: Es gibt noch mehr Alltag.
00:56:33: also das waren sozusagen jetzt auch meine Alltagskategorien die ich so ein bisschen versuchte.
00:56:38: Ja, es gibt vielleicht noch mehr Alltag wo ja vielleicht sogar sagt man darüber habt er gar nicht gesprochen.
00:56:42: auch das gehört für mich noch zum Alltag ist für mich ein Alltagelement.
00:56:47: Auch das kann man rein bauen und reinpacken in einen Roman aber denkt wie gesagt immer an den Alltag auch als Subtext und als Möglichkeit noch eine Geschichte und eine Figur auszubauen und ihr Tiefe zu geben.
00:57:00: Ja lieber Wolfgang unser Alltag is dass wir uns jetzt nachher unser neues Thema überlegen müssen weil wir's ja wie immer nicht wissen Das behalten wir bei, das System.
00:57:09: Weil wir auch zu faul sind, solange im Voraus zu planen ehrlich gesagt.
00:57:13: Deswegen kommt es immer spontan.
00:57:15: Genau!
00:57:16: Es gilt natürlich genauso wenn ihr noch Ideen und Themen habt.
00:57:19: Auch die könnt ihr uns gerne schreiben, könnt ihr gerne in die Kommentare packen.
00:57:23: Wir haben zumindest im Vorfeld dadurch ja schon wieder Ideen für die Zukunft daraus gewonnen.
00:57:29: also wir freuen uns da auch über eure Anmerkung Rückmeldungen zu Ideen, die entweder dann eine ganze Folge tragen oder in der wir dann nur in zwei-drei Anmerkungen eingehen können.
00:57:41: Das kann groß das kann klein sein aber wir freuen uns denn das macht es ja aus dass wir auch ein bisschen auf das eingehen wollen oder das behandeln wollen was euch da beschäftigt.
00:57:51: Genau!
00:57:52: In diesem Sinne ganz liebe Grüße an euch alle da draußen.
00:57:56: vielen Dank für eure vielen Rückmeldung und wir
00:58:00: freuen Ebenfalls finde ich um eingang das immer sage.
00:58:04: noch zum abschluss gesagt wir freuen uns eben immer über eure kommentare, über eure rückmeldung aber auch über eure bewertungen auf den entsprechenden podcast portalen spotify sehr häufig genannt.
00:58:15: Aber es gibt ja noch weit aus mehr.
00:58:17: also wo immer ihr das hört meistens kann man da dem podcast auch bewerten und da freuen wir uns natürlich auch immer wieder Nicht nur im eigenen Interesse, sondern weil solche Bewertungen natürlich dann auch dem Algorithmus helfen beziehungsweise anderen Helfen.
00:58:32: Dann diesen Podcast zu finden die sich zu ähnlichen Themen informieren wollen.
00:58:37: Genau Wolfgang jetzt glaube ich hast du alles gesagt was so sagen wollte genau.
00:58:42: und dann sage Ich jetzt einfach wie immer nur ein ganz kleines Einfaches Wort und das ist ciao
00:58:48: ciao.
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